Viele Gastronomen kalkulieren ihre Speisekarte nach Bauchgefühl – und wundern sich am Monatsende über rote Zahlen. Dabei lässt sich mit wenigen Schritten eine verlässliche Preisstruktur aufbauen.

Der häufigste Fehler: Wareneinsatz unterschätzen

Wer nur den Einkaufspreis der Hauptzutat ansetzt, ignoriert Nebenprodukte, Würzmittel, Schwund und Portionsungenauigkeiten. Das Ergebnis: Sie verkaufen günstiger als gedacht – und merken es erst beim Jahresabschluss.

So kalkulieren Sie richtig

  • Alle Zutaten pro Portion genau auflisten und wiegen
  • Einkaufspreise aktuell halten und regelmäßig anpassen
  • Einen Aufschlagsfaktor (Faktor 3 bis 4 je nach Konzept) als Ausgangsbasis nutzen
  • Marktpreise vergleichen – aber den eigenen Deckungsbeitrag nicht unterschreiten

Preise regelmäßig überprüfen

Rohstoffpreise steigen – Ihre Karte sollte das spiegeln. Eine Kalkulations-Überprüfung mindestens zweimal im Jahr schützt Sie vor schleichenden Verlusten.

Speisekarte profitabel machen

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